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Aktuelles
Autor: Anke Freiman

Ärger mit dem Hundekot

Hundekot-Tütenbehälter

Ein Winterspaziergang mit den Kindern – und schon wieder sind Schuhe und Kinderwagenreifen mit Hundekot verschmutzt. Durch die Bereitstellung von Hundekottütenspendern und Abfallbehältern werden den Hundehaltern im gesamten Stadtgebiet Roth und an beliebten Spazierwegen Angebote zur Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner gemacht. Die Hoffnung, dass sich dadurch eine Verbesserung ergibt, hat sich bisher leider noch nicht erfüllt:

Immer wieder ist zu beobachten, dass gefüllte Hundekotbeutel nicht in die dafür bereitgestellten Abfallbehälter, sondern in die Einläufe der Straßenentwässerung gesteckt werden. In der Folge kommt es im Falle eines Starkregens zu Rückstau und Überschwemmung. Leidtragende sind zunächst die Anwohner. Schlussendlich müssen dann Mitarbeiter des Stadtbauhofes die ekeligen Verstopfungen wieder aus den Gullys entfernen.

Die schwarzen Schafe ausfindig zu machen und abzustrafen, ist schwierig, auch zum Leidwesen der Herrchen und Frauchen, welche die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordentlich entsorgen. Denn diese stehen in der Öffentlichkeit zu Unrecht unter diesem Generalverdacht. Auch beklagen viele Landwirte, dass ihre Futterwiesen durch Hundekot verschmutzt werden. Es mehren sich Fälle, nach denen Milchvieh wegen des verunreinigten Futters geschlachtet werden muss. Auslöser in solchen Fällen ist der einzellige Parasit Neospora caninum, der durch Hunde übertragen wird und im Blut des betroffenen Rindes nachgewiesen werden kann. Für den Landwirt bedeutet dies einen nicht unerheblichen finanziellen Verlust.

Ein vernünftiger Hundebesitzer wird das sicherlich nicht wollen. Die Stadt Roth richtet daher einen eindringlichen Appell an alle Hundebesitzer:
„Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Umwelt und nutzen Sie das Angebot der kostenfreien Hundekottüten und Abfallbehälter.“

Artikel vom 14.12.2018