Aktuelles: Stadt Roth

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Aktuelles
Autor: Viola De Geare

Ein Baum für jedes Baby

Die Rother Stadtverwaltung will ab dem Geburtenjahrgang 2020 allen in Roth wohnenden Neugeborenen zur Geburt einen Baum schenken. Zur Wahl stehen drei verschiedene Apfelsorten. 

Die Blüte eines Golparmäne-Apfelbaums.
Die Blüte eines Golparmäne-Apfelbaums.

Wenn ein kleiner Mensch das Licht der Welt erblickt, dann ist das etwas ganz Besonderes. Viele Eltern pflanzen deshalb, als Begleiter fürs Leben, zur Geburt ihres Kindes einen Baum. Die Stadt Roth möchte diesen schönen Brauch zum Anlass nehmen, um den Neugeborenen, die in Roth wohnen, diesen Baum zu schenken. Die Eltern können dabei zwischen drei verschiedenen Apfelsorten wählen. Diese sind allesamt alte Busch- und Halbstamm-Sorten, die auch für unsere Gegend typisch sind. Die Sorte James Grieve ist eine frühe Frucht und reift ab Juli, die Goldparmäne wird etwas später, ab September, reif und der Kaiser-Wilhelm-Apfel ist Anfang Oktober erntereif. Die Sorten sind so gewählt, dass, je nach verfügbarem Lagerplatz, eine frühe oder eine spätere Sorte gewählt werden kann. Selbst Eltern, die keinen Garten haben, können das Bäumchen in einen Topf - zum Beispiel auf dem Balkon - pflanzen. Auch hier gedeihen diese Sorten bei entsprechender Pflege.

In die Erde im Frühjahr oder Herbst

Idealerweise setzt man die Bäumchen dann im Frühjahr in die Erde, auch im beginnenden Herbst lassen sie sich noch gut pflanzen, so dass sie an ihrem neuen Standort anwachsen können.

Mit einem Baum bedacht werden zunächst alle Babys, die im Jahr 2020 auf die Welt kamen. Die Eltern aller Kinder des Geburtsjahrgangs 2020 werden in Kürze von der Stadtverwaltung angeschrieben und haben dann rund vier Wochen Zeit, sich eine Apfel-Sorte auszusuchen. Voraussichtlich ab Juli stehen die Bäumchen dann zur Verfügung und können an die Familien ausgegeben werden.

Dieser erste Testlauf soll zeigen, ob die Aktion bei den Eltern ankommt. Je nach Resonanz, werden dann auch die Babys aller nachfolgenden Jahrgänge mit einem Baum bedacht.

Artikel vom 02.02.2021