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Aktuelles
Autor: Anke Freiman

Kufa-Programm im Februar

Knedl & Kraut
Knedl & Kraut „Bayerische Weltreise“

Kabarett: Freitag, 7. Februar, 20 Uhr: Wolfgang Krebs „Geh zu, bleib da!“

Auch in seinem neuen Programm widmet sich der Parodist und Wortakrobat seiner großen Leidenschaft: dem schönen Bayernland. Dem droht nämlich die Landflucht. Ganz besonders davon betroffen ist Untergamskobenzeißgrubengernhaferlverdimmering. Schorsch Scheberl, schlitzohriger Schlawiner und eines der Alter Egos von Wolfgang Krebs, sorgt sich um Tradition und Gemütlichkeit in seiner geliebten Heimat. Wie kann es gelingen, die Entwicklung aufzuhalten oder wenigstens zu verlangsamen? An diesem Abend gibt es viele gute Argumente dafür, Land zu gewinnen, indem man das Land nicht verliert. Und der Bitte zu folgen: „Geh zu, bleib da!“. Mit der Schnelligkeit eines Maschinengewehrs lässt Krebs den sich kunstvoll verhaspelnden Stoiber, den jovialen Seehofer, die „Kandesbrunzlerin“ oder den zynisch schwadronierenden Söder mit oder gegeneinander agieren. Clever schießen diese und weitere Charaktere dabei herrlich lustige, intelligente politische Unkorrektheiten oder Wortverdrehungen von der Bühne.

 

Musikkabarett: Donnerstag, 13. Februar, 20 Uhr: Knedl & Kraut „Bayerische Weltreise“

Bella Italia, Irish Pub, Land des Lächelns, Down Under, Big City Life und Südstaatenfeeling: Toni Bartl, Juri Lex und Andy Asang alias „Knedl & Kraut“ begeben sich auf eine ganz persönliche Weltreise, von der sie viel Amüsantes und vor allem Musikalisches zu berichten haben. Außergewöhnliche Instrumente inklusiv. Das Trio entdeckt die weite Welt. Andy Asang hat diverse Dialekte parat, Juri Lex, der studierte Geiger, und Toni Bartl, der als phantasievoller Instrumentenbauer sein ohnehin schon vogelwildes Equipment nochmals aufgerüstet hat, begleiten ihn auf manch eigenwilligem Instrument. Bizets „Carmen“ gespielt auf einem Tubenpiano, Mozarts Rondo Alla Turca, der türkische Marsch, klingt darauf ebenso. Für den bekannten „Oh When The Saints“-Gospel kommen sogar Gummistampfer zum Einsatz, ein Abflussrohr wird zum australischen Digeridoo. Ins irische Pub versetzt fühlt man sich beim Einsatz der Weinkistengitarre und Fiddle und dass Bartl in Italien die Weltmeisterschaft mit seiner Steierischen gewonnen hat, hört man in jeder wunderbaren Note beim Ausflug nach Bella Italia. Auch in die Alpen und zum Treffen mit der Csárdás-Fürstin geht es. Und beim Klang des Autohupen-Klaviers fühlt man sich inmitten einer chinesischen Megacity. Immer genauso virtuos auf dem bunten Sammelsurium an Instrumenten wie stimmgewaltig und vergnüglich.

 

Kabarett: Samstag, 29. Februar, 20 Uhr: Helmut Schleich „Kauf, Du Sau!“

Egal ob auf der Bühne oder im Fernsehen – Helmut Schleich führt seinen Zuschauern die ergötzlichen Absurditäten der deutschen Befindlichkeit vor Augen. Diesmal lautet seine Devise: Kauf, du Sau! Ja, genau, richtig gehört. Man solle kaufen. Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Für dumm wird man auch verkauft, weil Waren und Wahrheiten sich halt leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut. An jeder Helmut Schleich © Katharina Ziedek Ecke steht ein Maulheld, der die neueste Zukunftsidee anpreist: egal ob Europa, Digitalisierung, 3D-Drucker oder künstliche Intelligenz – überall Perspektiven, die keine sind. Oder zumindest nur für diejenigen, die auf dem Sonnendeck der Globalisierung sitzen. Das geht Helmut Schleich gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt der Münchner Kabarettist in seinem Programm der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt.

Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, online über www.kulturfabrik.de auf www.eventim.de sowie an der Abendkasse (sofern nicht ausverkauft) zu erwerben.

Fragen zum Vorverkauf, zu ermäßigten Karten und zur Abendkasse werden gerne im Büro der Kulturfabrik unter 09171 848-714 beantwortet.

Artikel vom 17.01.2020